Was blüht denn da – März

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Ein baumgroßes Exemplar steht auf dem Parkplatz unterhalb der Sparrenburg.

Wenn die Zaubernussblüten sich verabschiedet haben und noch bevor die aufdringlich postautogelben Forsythienblüten sich öffnen, schickt die Kornelkirsche (Cornus mas) ihre zitronenfarbigen Blütendolden in den Wettstreit um potentielle Bestäuber. Insektenfutter ist um diese Jahreszeit rar, aber nicht nur deshalb lohnt es sich Kornelkirschen zu pflanzen. Im Spätsommer können Vögel und Menschen sich am Strauch sattessen. Die glänzenden länglichen roten Früchte schmecken süß-säuerlich, man kann Marmelade oder Likör daraus machen. Welche reif sind, erkennt man daran, dass sie sich leicht vom Stiel lösen lassen. Die unreifen sehen genau so aus, schmecken aber sehr herb. Man kann sie als „falsche Oliven“ einlegen.

Noch mehr Fakten zur Kornelkirsche:

  • Das Holz ist extrem hart und geht im Wasser unter.
  • Das Laub färbt sich im Herbst orange-rot.
  • Ungeduldig auf die Blüten Wartende können im Winter Zweige schneiden und auf der Fensterbank zum Blühen bringen.
  • im Garten pflanzt man die Kornelkirsche am besten an einen sonnigen, maximal halbschattigen Platz auf durchlässigen und kalkhaltigen Boden.

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