Glück muss man haben

gluecksnussAb sofort begrüßt mich in meinen Garten ein äußerst freundlich dreinblickendes Wesen. Es hatte sich in einer Dose Erdnüsse versteckt und hängt jetzt in einer von den Weiden, die den Totholzzaun halten.

Schickt mir eure Lieblings-Recycling-Idee für den Garten und gewinnt:

1 von 2 Exemplaren Das Unkraut-Buch oder
1 von 2 Exemplaren Bio-Starter

[contact-form][contact-field label=’Meine Lieblings-Recycling-Idee für den Garten ist:‘ type=’textarea‘ required=’1’/][contact-field label=’Welches Buch möchtest du gewinnen?‘ type=’radio‘ required=’1′ options=’Das Unkraut-Buch,Bio-Starter’/][contact-field label=’Name‘ type=’name‘ required=’1’/][contact-field label=’E-Mail‘ type=’email‘ required=’1’/][/contact-form]

Kleingedrucktes & Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen dürfen Bewohner der BRD ab dem 18. Lebensjahr, pro Familie nur eine Person. Die Teilnahme ist nur gültig, mit beantworteter Frage, vollständigem Namen, Wohnort, Emailadresse.
Das Gewinnspiel startet am 11.5.2015, 0.01 Uhr und endet am 22.5.2015 um 23.59 Uhr.
Verlost werden 2×1 Exemplar „Bio-Starter“, 2×1 Exemplar „Das Unkraut-Buch“
Der Gewinner werden per Los von einer neutralen Person gezogen und per Email benachrichtigt.
Die Emailadresse wird nur zur Benachrichtigung im Gewinnfall verwendet und anschließend gelöscht.
Das Buch wird dem Gewinner auf dem Postweg zugestellt.
Es besteht keine Haftung, wenn das Buch auf dem Postweg verloren geht oder beschädigt wird.
Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ich behalte mir vor, das Gewinnspiel abzubrechen.

Pflanzenbörsen 2015

Hurra, es darf wieder getauscht & gehandelt werden! Hier findet ihr die Termine für verschiedene Pflanzen- und Saatgutbörsen rund um Bielefeld:

Sa. 11. April 2015 | 15-16 Uhr
Pflanzenbörse des BUND bei Frau Sünkel, Klockenbrink 20, Borgholzhausen

Sa. 18. April 2015 | 10-11 Uhr
Pflanzentauschbörse im Umweltzentraum Heerser Mühle, Bad Salzuflen

Sa. 18. April 2015 | 11 Uhr
Pflanzentauschbörse der Interessengemeinschaft Bauernhaus an Haus Windheim No 2, Im Grund 4, 32469 Petershagen

Sa. 25. April 2015 | 15-17 Uhr
Pflanzentauschbörse von Quelle im Wandel an der Ev. Johanneskirche Quelle, Ecke Klemensstr./Georgstr.

Sa. 9. Mai 2015 | 10-15 Uhr
Gartenflohmarkt des Heimatvereins Löhne auf dem Marktplatz in Häger

Sa. 9. Mai 2015 | 9-17 Uhr
Pflanzenbörse im Botanische Garten Bielefeld

Sa. 19. September 2015 | 15-16 Uhr
Pflanzenbörse des BUND vor dem Rathaus Steinhagen

Sa. 27. September 2015 | 11-16 Uhr
Pflanzenbörse des BUND in der Remise in Halle

Fr., 2. Oktober 2015 | 11-12 Uhr
Pflanzenbörse des BUND Biohof Maaß in Werther

Alles natürlich ohne Gewähr – die Infos stammen von den verlinkten Seiten. Wer noch Termine kennt, immer mal her damit. Danke!

Hoffentlich nächstes Jahr wieder:

Saatgutbörse Transition Town in der Bürgerwache am Siegfriedsplatz
Frühlings-Pflanzenmarkt des NABU Engerstraße 151, Bünde-Hüffen

 

Sie sind da

Also ich weiß ganz definitiv, was ich letzten Sommer getan habe. Von Urlaub oder Sonnenstuhl keine Spur. Stattdessen bin ich mit einer riesigen „diese Motive müssen wir fotografieren“-Liste durch Österreichs Gärten gehetzt und bin auf allen Vieren durch Gemüsebeete gerobbt, um zu zentimetergroße Unkraut-Sämlinge zu fotografieren. Es hat sich gelohnt! Herausgekommen ist:

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Der Bio-Starter. Ein neues Buch mit dem Garten-Starter-Team aus Sebastian Ehrl, Nadja Buchczik und mir. Wir zeigen euch, wie man mit biologischen Gärtnern anfängt, warum es viel weniger kompliziert ist, als viele denken und wie schön ein Bio-Garten sein kann. Wir räumen mit Vorurteilen auf, verraten warum es sich lohnt, Bio-Pflanzen zu kaufen und, und, und.

 

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Das Unkraut-Buch. Es handelt (welch Überraschung) von Unkraut. Drinnen findet ihr Texte und Bilder, die helfen dass die unerwünschten Pflanzen im Gemüse- oder Staudebeet nicht allzu übergriffig werden.

I love Unkraut

 

Giersch_querHübsche Blüte, oder? Kaum zu glauben, dass sie zu dem in Gärtnerkreisen wohl meistgejagten Gewächs gehört. Welches das ist, könnt ihr mit meinem neuen Buch herausfinden.

9783835413474_3D_5cmbreit Für Das Unkraut-Buch habe ich 25 wichtige Garten-Unkräuter einen Sommer lang mit der Kamera begleitet. Es gibt Bilder von Sämlingen, Blüten, Blättern und anderen Pflanzenteilen, die helfen, die ungeliebten Beetbewohner schnell und sicher zu identifizieren.

Das Buch ist so handlich, dass man es problemlos mit in den Garten schleppen kann.

Besonders viel Freude hat mir das Schreiben des Kapitels gemacht, wo ich mich darüber auslassen durfte, was am Unkraut und am jäten schön sein soll. Außerdem lasse ich mich über Themen wie Gartengeräte für Unkrautjäger, Zeigerpflanzen, Verwendung der Pflanzen aus.

Ich finde ziemlich viele der vorgestellten Pflanzen richtig schön und nutze sie, um die Lücken in den noch recht frisch angelegten Beeten in meinem Garten zu füllen. Und ihr? Habt ihr ein Lieblings-Unkraut?

 

 

Mehr lesen

3mal_Landleben

Jetzt am Kiosk: 3 x Landleben, 3 x mit Texten von mir

In der LandGarten:

  • Künstlerin Martina Morlok erweckt altes Holz mit ländlichen Motive zu neuem Leben
  • Sternekoch Ernst-Heiner Hüser über Terra Preta, Wurmkompost und alte Nutzpflanzen

In der LandApotheke:

  • Nicht nur für die Fensterbank: Pelargonium als Heilpflanze

In der LandIdee:

  • Schattengärten gestalten: praktische Tipps und Pflanzvorschläge
  • Bestechend schön: Distel-Arten für den Garten

NRW-Tag für Naturmenschen

NRWTag_Aufmacher Keine Lust auf Massenveranstaltungen und Stadtfeste? Dann gehts euch wie mir. Ich habe mich trotzdem zum NRW-Tag getraut und tatsächlich einiges entdeckt, was für Gärtner und Naturfreunde interessant ist. Glücklicherweise ist die Veranstaltung in „Meilen“ und „Quartiere“ zu bestimmten Themen unterteilt. Und nicht überall herrscht so viel Enge und Geschiebe, wie man es befürchtet.

Ich empfehle:
Die Gastgeberland.NRW.Meile (Friedrich-Verleger-Straße): Hier zeigen die verschiedenen Regionen, welche (Natur)-Sehenswürdigkeiten es bei ihnen zu sehen gibt. Für einen Flyer-Addict wie mich, ein El Dorado mit Broschüren über Wanderwege, Radrouten, Klostergärten undsoweiter.

Natur.Quartier (Skulpturenpark an der Kunsthalle): Dank grüner Wiese und großen Bäumen geht es hier insgesamt etwas weniger trubelig zu. Hier stellen sich  Umwelt-Initiativen und -Vereine vor und es gibt vieles zum Selbermachen. Kein Gärtner-Ding, aber trotzdem toll: Wasserrohr+FlipFlops-Musikinstrumente vom MobilenMusikMuseum.

Hier noch ein paar Bilder meiner Entdeckungen:
NRWTag_AbgreiferNRW-Tag für Abgreifer:
Links
: Samentüten und Informationen rund um Bielefelder Bäume, inkl. das Zwitschern der Bäume-Projekt, bei dem ich Baumpate von Plata bin (BUND-Stand, Skulpturenpark). Mitte: Rotbuchen zu verschenken! (Landesbetrieb Wald und Holz, Niederwall). Rechts: Flyer über Gärten in der Region (diverse Stände, Friedrich-Verleger-Straße).

NRWTag_LehmNRW-Tag für Matsch-Möger:
Links
: Bäumen ein Gesicht geben und einen solchen klettern kann man beim Primelgrün-Stand im Skulpturenpark.

NRWTag_TiereNRW-Tag für Gartenbesitzer:
Gartenbewohner, die man sonst nicht so oft aus nächster Nähe zu sehen bekommt, kann man am Stand vom Naturkunde-Museum Bielefeld im Skulpturenpark ganz in Ruhe betrachten. Dort sind tot gefundene Tiere in ausgestopfter Form zu sehen.

Gärten suchen ein Zuhause

Kokopelli01Zugegeben: So richtig aufgefallen sind die bunt bepflanzten Brotkisten auf dem supersterilen und einödigen Neumarkt nicht wirklich. Die Idee hinter den Kokopelli-Gärten ist aber durchaus unterstützenswert: Annabelle Mayntz und Pip Cozens von Art at Work bieten Bielefelder Kindern und Jugendlichen einen Ort, wo sie alles über Obst und Gemüse und gesunde Ernährung lernen können und zwar in Theorie und Praxis.

Jetzt müssen die Kokopelli-Gärten den Neumarkt verlassen, weil dort ein Hotel gebaut werden soll. Weil noch nicht feststeht, ob und wo die mit Kohl und Kräuter bepflanzten Kisten ein neues Zuhause finden werden, hat Transition Town Bielefeld angeboten, Asyl zu gewähren.

Um im Garten am Grünen Band gedeihen zu können, findet am Samstag, 28.6. der Umzug statt. Dieser ist so geplant:

11 Uhr: Abbauen & Bulli beladen (Neumarkt)
12 Uhr Ausladen & Aufstellen (TT-Garten)
15 Uhr: Fahrradprotestkorso mit den letzten Kisten über den Kesselbrink, Jahnplatz, Niederwall, dann Heeperstraße mit Glocken, Klingeln, Bannern, Musik, was uns bis dahin noch einfällt, wir beteiligen uns unter dem Motte „Kohlrabi statt Kommerz“ auf unsere Art am NRW Tag.
Rückmeldung wegen mithelfen bitte an Annabelle & Pip von Art at Work: Tel. 0521-65964 bzw. www info@art-at-work.org.

Das Mithelfen ist übrigens auch ein guter Termin, sich mal ein wenig bei den TTlern umzusehen. In den Gemeinschaftsgärten darf nämlich jeder mitarbeiten, Gartenwissen austauschen oder ansammeln oder einfach nur die kleine grüne Oase in der Stadt genießen. Von März bis Oktober wird dort jeden Samstag von 14 Uhr bis zur Dämmerung gegärtnert.

kokopelli_3er

Herz aus Stein

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Eigentlich wollte ich mich für einen Artikel über Vorgärten im Internet inspirieren lassen. Das Ergebnis der Bildersuche war aber so gruselig (30 von 34 Bildern zeigen mit Steinen, Kies und Schotter totgestaltete Gärten), dass ich statt über schöne Vorgärten jetzt über ein Phänomen schreibe, was mir wirklich Sorgen macht.

Wenn ich solche Vorgärten „in echt“ sehe, läuft mir jedes mal ein kalter Ekel-Schauer über den Rücken und zwar so doll, dass ich im „Garten-Starter“ darüber geschrieben habe : „Für den ersten Eindruck bekommt man keine zweite Chance, heißt es. Welchen Eindruck soll man von Menschen bekommen, die den Vorgarten in eine Geröllhalde mit Buchskugeln verwandeln? Abgesehen davon, dass es nicht natur- und tierfreundlich ist, finden Unkraut oder Ahornsamen zwischen den Steinen ideale Bedingungen, um in Massen auszutreiben. Selbst das Unterfüttern mit Kunststoffgewebe hält sie davon nicht ab. Wie wäre es mit einem dicht bepflanzten Staudenbeet, statt bahnenweise Plastik und kiloweise Steine in den Garten zu karren? Danke! sagen Tiere und Passanten.“

Hier habe ich ja zum Glück etwas mehr Platz, mich über das Thema auszulassen und mit einigen Irrtümern aufzuräumen

„das ist so schön pflegeleicht“: Im ersten Jahr vielleicht. Aber mit der Zeit sammelt sich Erde und Samen zwischen den Steinen. Wer auf der Steinfläche knieen und Unkraut aus den scharfkantigen Steinritzen ziehen angenehm findet, muss mit einer gehörigen Portion Masochismus ausgestattet sein.

„es sollte nicht so viel kosten“: Wer eine solche Geröllhalde „anlegen“möchte, muss laut einem Hersteller für Gartenprodukte Mulchvlies, Metallpins zum Befestigen, Filterkies, noch eine Schicht Vlies als Trennschicht und die Deckschicht aus „Zier“kies auf den Einkaufszettel setzen. Erde dagegen ist in den allermeisten Vorgärten sowieso vorhanden, Pflanzen kann man günstig bei Nachbarn, befreundeten Gärtnern oder auf Pflanzenbörsen bekommen.

„das hat mir mein Gartengestalter empfohlen“: Wer sowas empfiehlt, ist sicherlich vieles, aber kein Gartengestalter. Mit Garten und Gestaltung haben solche Geröllflächen nämlich ähnlich viel gemeinsam, wie eine Plastikrose aus der Kirmesschießbude mit einer süß duftenden Rosa gallica. Dafür verdienen die „Gestaltungsfirmen“ sich mit dem Herankarren von tonnenweise Steinen eine goldene Nase. Der Rest (Nachbarn, Passanten, Tiere, Pflanzenvielfalt) guckt in die Röhre, bzw. noch schlimmer: auf Einheitsgrau.

„Kiesgärten sind gerade modern“: jaaaa, schon, aber ein Kiesgarten entsteht nicht dadurch, dass man sich einen Haufen Steine in den Garten kippt. Wer wissen will, wie ein Kiesgarten angelegt wird, guckt bitte hier oder hier – aber nicht bei Portalen wie gartenundsteine24.de, baustoffhandelxxl.de – oder was auch immer.

Ich kenn‘ einen, der kennt einen

bluemchenfutterDrei Menschen mit einer großartigen Idee habe ich auf der IPM, der Internationalen Pflanzenmesse kennengelernt. Dort trifft sich immer im Januar die Gärtner-Szene und informiert sich über neue Pflanzenzüchtungen, Maschinen und eben andere gartenrelevante Produkte.

Die Idee der Drei: Aus den Abfallstoffen der Bio-Kakao-Produktion stellen sie „Pimp My Gärtchen“ und „Blümchenfutter“ her. Beides sind organische Dünger aus biologischen Reststoffen. Bei der Produktion fällt kein Abfall an, die Verpackung ist größtenteils aus recycltem Papier und sieht auch noch gut aus – alles  in allem also ein Produkt, für gärtnernde Menschen, denen der Rest der Welt nicht egal ist.

In einem Film erzählen die promovierten Agrar- und Gartenbauwissenschaftlerinnen Ines Eichholz und Sabine Schäfer und der diplomierte Wirtschaftsingenieur Daniel Kania, wie der Dünger hergestellt wird. Wer das sehen möchte, klickt & guckt hier oder auf der Internetseite.

Um so froher war ich, als ich die Dünger gestern bei Riemeier am Jahnplatz gesehen habe. Ich kaufe dort gerne ein, wegen der Auswahl an Gärtner-Hilfsutensilien und der guten und freundlichen Beratung. Beim Recherchieren für diesen Artikel habe ich erfahren, dass es das Unternehmen schon seit 1847, also seit 167 Jahren gibt. Und das, wo man den Eindruck hat, dass nur noch die Mega-Gartencenter überleben. Angefangen hat alles mit dem Gärtnermeister des Alten Friedhofs, einem Julius Frieber, der Sämereien in Tütchen abfüllte und verkaufte. Seine Nach-Nach-Nach-Nach-(…)folger haben wie ich die drei Start-Upper von GreenLab Berlin auf der IPM kennengelernt und die Dünger ins Sortiment aufgenommen. Hurra!

http://greenlabberlin.com/

Schneck-Attack

schnecken05Heute möchte ich mich einem dunklen Kapitel meines Gärtnerlebens widmen. Es sind die Tage, wo ich darüber nachdenke, in Juan Carlos’scher Tradition mein Amt niederzulegen und „mit der Natur zu gärtnern“, ein schönerer Ausdruck für: den Garten einfach wieder in den Zustand zurückwachsen zu lassen, in dem er war, als ich ihn übernommen habe.

Wie es so weit kommen kann? Ich habe es gewagt, mich eines Frühabends in meinen Garten zu wagen. Was mich erst erschreckt, dann wütend gemacht und jetzt einfach nur noch frustriert, seht ihr hier:

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Links: Mein heiß geliebter roter Wiesenkerbel. Heißen Nacktschnecken eigentlich so, weil sie die Pflanzen blatt- und rindenlos hinterlassen??? Müssten sie nicht eigentlich Nackt-Mach-Schnecken heißen? Der Kerbel war spätburgunderrot! Ganze vier Samen hingen noch an dem, was mal eine Blüte war.
Mitte: Eigentlich habe ich für Glitzer einiges über, aber bitte nicht, wenn er aus den Hinterlassenschaften schneckiger Schleimdrüsen entsteht.
Rechts: Womit hat die kleine Glockenblume das verdient?

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Entschuldigt die Wortwahl, liebe Blogleser, aber dem Tier auf dem Bild oben will man doch einfach nur noch ein lautes: IHR ARSCHIGEN KRIECHER! entgegen rufen. Nutzt aber nix, Schnecken können nur sehen und fühlen, nicht hören.

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Aber: Es gibt ihn doch, den Gärtnergott! Er lässt kleine, unerfahrene Schleimscheißerchen mühevoll Pflanzen hochklettern, die sie offensichtlich gar nicht mögen (links). Oder führt die Mollusken* zu Pest Nr. 3+4 in meinem Garten. Vereinzelt findet man Giersch (Mitte) und Japanischen Staudenknöterich (rechts), den sie mit ihrer Radula-Raspelzunge bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet haben.

* so das eingedeutsche Fachwort für ‚Weichtiere‘ – in Wirklichkeit ist es die Abkürzung für: Maul-nicht-vollkriegende-unerwünschte-kiloweise-schöne-Pflanzen-Fresser

Richtig viel Hirn haben sie bei der Verteilung wohl auch nicht abbekommen. Sie fressen sogar den Ast ab, auf dem sie sitzen:

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Ab jetzt seht ihr mich nur noch mit Grillzange und Eimer bewaffnet im Garten! Aber dann? Trotz aller Wut, zerschneiden kann ich sie nicht. Für Schneckenkorn sind es glaube ich schon zu viele. Oder ich versuche es mal mit Nematoden? Hat jemand Erfahrung damit?