Keine Lust auf Massenveranstaltungen und Stadtfeste? Dann gehts euch wie mir. Ich habe mich trotzdem zum NRW-Tag getraut und tatsächlich einiges entdeckt, was für Gärtner und Naturfreunde interessant ist. Glücklicherweise ist die Veranstaltung in „Meilen“ und „Quartiere“ zu bestimmten Themen unterteilt. Und nicht überall herrscht so viel Enge und Geschiebe, wie man es befürchtet.
Ich empfehle:
Die Gastgeberland.NRW.Meile (Friedrich-Verleger-Straße): Hier zeigen die verschiedenen Regionen, welche (Natur)-Sehenswürdigkeiten es bei ihnen zu sehen gibt. Für einen Flyer-Addict wie mich, ein El Dorado mit Broschüren über Wanderwege, Radrouten, Klostergärten undsoweiter.
Natur.Quartier (Skulpturenpark an der Kunsthalle): Dank grüner Wiese und großen Bäumen geht es hier insgesamt etwas weniger trubelig zu. Hier stellen sich Umwelt-Initiativen und -Vereine vor und es gibt vieles zum Selbermachen. Kein Gärtner-Ding, aber trotzdem toll: Wasserrohr+FlipFlops-Musikinstrumente vom MobilenMusikMuseum.
Hier noch ein paar Bilder meiner Entdeckungen:
NRW-Tag für Abgreifer:
Links: Samentüten und Informationen rund um Bielefelder Bäume, inkl. das Zwitschern der Bäume-Projekt, bei dem ich Baumpate von Plata bin (BUND-Stand, Skulpturenpark). Mitte: Rotbuchen zu verschenken! (Landesbetrieb Wald und Holz, Niederwall). Rechts: Flyer über Gärten in der Region (diverse Stände, Friedrich-Verleger-Straße).
NRW-Tag für Matsch-Möger:
Links: Bäumen ein Gesicht geben und einen solchen klettern kann man beim Primelgrün-Stand im Skulpturenpark.
NRW-Tag für Gartenbesitzer:
Gartenbewohner, die man sonst nicht so oft aus nächster Nähe zu sehen bekommt, kann man am Stand vom Naturkunde-Museum Bielefeld im Skulpturenpark ganz in Ruhe betrachten. Dort sind tot gefundene Tiere in ausgestopfter Form zu sehen.

