Schreibtisch-Jenga

Nach Beamtenmikado (wer sich zu erst bewegt hat verloren) präsentiere ich euch heute die neue Spielidee für den Arbeitsplatz: Schreibtisch-Jenga. Die Regeln sind einfach. Man legt dem Kollegen ein Buch auf den Schreibtisch. Dann ist dieser an der Reihe und erhöht den Stapel um ein Buch. So geht es abwechselnd weiter. Wer den Stapel zum Umfallen bringt, hat verloren. Der Stapel auf meinem Schreibtisch (siehe Bild) ist allerdings ein Eigenwerk und besteht aus
a) eigenen Büchernb) Neuerscheinungen – dazu unten mehr.
c) Büchern zu meinen momentanen Lieblingsthemen (Schattengarten/Wurmkompost)
d) Büchereischätzchen zur Konkurrenzbeobachtung

jenga

Eine meterhohe Entschuldigung für blogbeitragsfreie Tage

Im Stapel liegen unter anderem:

Black Box Gardening von Christian Kreß (dem Sarastro-Besitzer) & Jonas Reif, Ulmer Verlag. Die Autoren laden zum bewussten Gärtnern mit Pflanzen ein, die sich selbst aussäen. Man greift zwar lenkend ein, welche Pflanzen im Garten wachsen, überlässt aber dennoch vieles dem Zufall. Damit man weiß, was man tut und tun kann gibt es Kapitel zur Bodenvorbereitung, Pflanzenauswahl, Gärtnern in Spalten und Fugen und ein Pflanzenverzeichnis – sagt jedenfalls das Inhaltsverzeichnis. Ich bin noch nicht weiter gekommen als Seite 29, wo der Garten von Derek Jarman in Dungeness/Südengland vorgestellt wird. Da habe ich mich dermaßen festgelesen und schwupps war der Abend rum. Im Buch steht aber auch noch, Black Box Gardening wäre was für Ungeduldige. Also wenn ich es nicht schon hätte, ich würds kaufen!

Und Die Vielfalt kehrt zurück von Ina Sperl, eine Reise zu 15 Gärtnern, die sich um den Erhalt von alten Gemüsesorten kümmern. Schon der raue Umschlag und das matte, naturweiße Papier begeistern mich und die Texte machen Spaß zu lesen. Danke für den Überblick über die engagierten Gärtner, die anschaulichen Kurzerklärungen am Seitenrand und natürlich die in Sperlscher Qualität äußerst angenehm lesbaren Texte.

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